7. Juni 2014

Plattling - Frankfurt - Soca

Letztes Wochenende war in Plattling das Rodeo zur Feier des 10 jährigen Bestehens der playboaters.de Website.

Es War ein ziemlich spaßiges Event , in einen Topf wurden Zettel mit den Namen der Moves geschmissen. Unser ehrenwerter Hauptschiedsrichter Koll hat dann immer 1-2 Zettel gezogen aus denen sich die vorgaben für den nächsten Lauf ergeben haben, wer verkackt muss trinken!
Das Wochenende endete dann mit einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer die nachher in eine Party ausbrach.

Dann gings am nächsten morgen für Atte und mich Richtung Heimat, Atte hab ich in HD rausgeschmissen und düste dann weiter nach FFM auf eine Fortbildung.
















Eigentlich wollte ich nach dem Wochenende wieder nach Hause fahren, aber nach einer Woche chilen im Hotel musste ich doch noch was machen...

Gleich gehts los zur Soca mit Hinkel mal schaun was da so geht!

2. Mai 2014

Plattling

Heute abends gehts mit ganzer Mannschaft bei top Pegel


danach 4 Wochen Tessin!!!
Dieses Jahr wird genutzt um an den Bootsfahrskills zu feilen!
stay tuned,
#servooz

1. Mai 2014

korsika sneak peak

Beitrag von Adrian Mattern.






Bald kommt ein Video!

29. April 2014

St. Pierre - Freestyle Saisonauftakt

Nach dem milden Winter gings auch endlich für mich wieder auf ins Auto und ab ins Ausland - unser Ziel: Frankreich, genauer? Saint Pierre de Boeuf!
Das letzte Mal war ich vor 3 Jahren in St. Pierre und dem entsprechend habe ich mich auch gefreut wieder in die kleine, verschlafene Stadt zurückzukehren.
Weniger verschlafen ist die "Espace Eaux Vives" in einem Nebenkanal der Rhone, jeden Tag fahren tausende Rafts vorbei und die ganzen Übungen der französischen Rettungsschwimmern gehen einem schon nach 5 Minuten auf die Nerven.

Nachdem Christophs und mein wohl gescouteter, mit Bedacht gewählter, Premium-Zeltplatz auf dem Camping gelände von einer Horde Schweizern zugebaut wurde mussten wir erstmal aufs Wasser flüchten.
Backloop
Nach einer entspannten Fließbandfahrt gings auf den Kanal, sofort wurde ich aus einem Raft angebrüllt, die Überraschung: Val! -Valentin Bernard hab ich vor ein paar Jahren in St. Pierre kennengelernt und seitdem auf mehreren Wettkämpfen wieder getroffen.
Dicker Loop von Christoph
Dann gings endlich los, das erste Mal konnte ich meinen neuen Helixir testen, das Boot ist bei weitem das ausgeglichenste Boot auf dem Markt. Alle Wheeltricks gehen durchs Wasser wie Butter, Loops und Spacegodzillas popen aus dem Wasser wie Poppcorn aus einer Poppcornmaschiene und Mc Nastys und Phonixs drehen sich ein wie ein Drehwurm auf Koks!

Den Helixir zu fahren macht einfach nur Spaß, wie grade schon angesprochen geht alles locker und smooth über die Bühne, egal ob Moves mit viel Air oder ein paar geschmeidige Enden - alles kein Problem mit dem Boot aus dem Hause Guigui.
Auch die Qualität überzeugt!
Wir sind auch einige Male auf den Boden gekommen aber an unseren Booten ist (fast) nix dran, ausser halt die Katschen die man durch die Kratzer im Harz sieht.


Die Strecke in St. Pierre hat 3 verschiedene Spots zu bieten:
Nach dem Sammelbecken aus dem Zufluss aus der Rhone kommt sofort der erste der 3 Spots.
Je nach Wasserstand wechselt der Spot zwischen Welle und Walze, wir hatten das Glück die ganze Zeit eine sau schnelle kleine M-Wave vorzufinden.
Kleiner Surf
Danach kommt die Doppelwalze, an der wir hauptsächlich Trainiert haben, die erste Walze ist unter einer Brücke und ist tief und hat einen kleinen Rücklauf der jedoch ziemlich gut hält.
Die Walze danach ist nicht mehr so tief, mischt aber ganz gut auf, wenn man mit einem PE-Boot am Start ist kann man auch mal den ein oder anderen Mc Nasty oder Tricky Woo probieren.


 

Die letzte brauchbare Walze ist nicht sehr tief vor 3 Jahren haben wir uns recht fette Beulen ins Boot gehauen, das Probleme gibts aber wohl nur im Frühling, im Sommer und Herbst ist wohl mehr Wasser auf dem Kanal, dann ist die Walze wohl die beste auf dem Kanal.

Unsere 3 Tage vor Ort sind dann auch schnell rum gewesen, wir habens dann am letzten Abend mit einer Angelsession am See mit Lagerfeuer und ein paar Bierchen ausklingen lasse...
Ein gelungener Sasionauftakt fanden wir.

SWEEEET!!
 Aber das war erst der Anfang - stay tuned!

27. April 2014

Korsika wrap up

Wenn Europa an Ostern noch meist fest in den Fängen des Winters ist, bietet Korsika, die Île de Beauté, die Möglichkeit die Saison auch ohne Frostbeulen und gefrorenes Material zu starten. Auch wenn dieses Jahr der Frühling nicht allzu lang auf sich hat warten lassen, nutzen wieder einmal tausende Bootfahrer die Möglichkeit ,bei vielversprechenden Schneemengen in den Bergen Korsikas, ihre Boote zu wässern. So war auch Ich mit dem SPVG Boich/Thum dieses Jahr nach 3 Jahren endlich mal wieder auf der Insel! Auf der Hinfahrt zu Fähre konnten wir in Monaco dann auch gleich noch mit Formel1-Feeling in den Urlaub starten
Rennfeeling auf der Formel1 Strecke in Monacco

Einmal auf der Insel angekommen, ist der wohl bekannteste Anlaufpunkt für alle Paddler der Campingplatz Ernella, am wasserreichsten Fluss Korsikas, dem Tavingano gelegen, auch wir schlugen hier unser erstes Lager auf. Ernella ist optimal um die ganzen Bäche im Norden/Nord-Osten der Insel die Bäche wie Golo,Fium Orbo, Travo,Vecchio, Tavingano und viele weitere abzuhaken. Nach der Aufwärmrunde auf dem Tavingano war auch schon wieder Freitag- Travo Day!! Um die Fische im Travo zu schützen ist eine Befahrung nämlich nur Montags und Freitags erlaubt und wird auch tatsächlich überwacht. Umso größer ist dann aber auch der Andrang auf dem Bach, Schlange stehen zum Besichtigen oder Umtragen ist dann auch auf einmal normal.
Der Dom// Travo//Photo: Paul Meylahn

Bitte hinten anstellen!//Travo//Photo: Paul Meylahn

 Nach schönen Stunden auf dem Travo, üblichem Fußball"spiel" auf dem Camp und einer erholsamen Nacht wurde am nächsten Tag der mittlere Golo mit der ganzen Mannschaft angefahren. Wildwasser III war zwar schön, aber dafür ist man nun mal nicht in Korsika und so waren wir froh als es Nachmittags noch weiter zum Asco ging, welcher auf der anderen Flanke des Gebirges abläuft. Dort angekommen war die Enttäuschung groß als klar wurde, dass dem Asco ein paar Kubik fehlen um ihn zu den tollen Bach zu machen wie man ihn kennt.
Und, passts? //Asco//Photo: Matthias Richter

Aber gut- so ist das eben üblich auf der Insel der Schönheit! Eine Partie Fuppes, ein Bierchen und gutes Essen ermöglichten uns aber über den zu niedrigen Wasserstand im Asco hinwegzukommen und Pläne für die kommenden Tage zu schmieden. So ging es 2x auf den Fium Orbo, den bekannten und oft befahrenen Unterlauf Defile de Strette aber auch auf den Oberlauf und auf die sehr selten befahrene Wasserfallschlucht nach dem prägendem Wasserfall, der "Rakete"
Dippin auf dem Fium Orbo// Fium Orbo// Photo: Paul Meylahn
                                               
die steckgefährliche Stufe// Fium Orbo//Photo: Paul Meylahn
                                   

Am darauf folgendem Tag waren wir jedoch heiß auf mehr- so stand der obere Vecchio auf dem Plan. Die Flussbeschreibung klang spannend, aber es war klar das es harte Arbeit wird durch die Schlucht des oberen Vecchios zu paddeln- von unzähligen Umtragen, Siphonen und extrem unfairem Wildwasser war die Rede im Flussführer. Dennoch wollten wir es wagen, keiner kannte den Abschnitt und jeder verspürte den Drang nach einer Mission abseits den so unglaublich stark frequentierten Standardstücken der Bäche Korsikas. Und wir wurden überrascht! Sehr viele Stellen stellten sich als super schönes Grundgesteins Wildwsser heraus, auch wenn es insgesamt 7-8 Umtragen und ein paar harte Landungen in den Steinen gab. Nach getaner Arbeit wurde es Zeit in den Westen weiter zu ziehen- auch wenn die Pegel dort unten nicht allzuviel Hoffnung gaben. An unserem 2. Camping direkt am Meer angekommen ging es mehr oder weniger freudig auf den Taravo, dieser Fluss gilt als vermüllt und nicht besonders lohnenswert aber immernoch als Plan B wenn sonst kein Wasser führt.
Camp an der Westküste
 Dort angekommen wurden wir wieder einmal überrascht. Der Taravo bot super Wildwasser, war meist fair und kann mit sehr vielen unterschiedlichen Abschnitten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden aufwarten. So kam es dazu, dass wir hier 3 Tage verbrachten um jeden Abschnitt abhaken zu können.
Taravo kann so einiges!//Gorge Rouge//Photo: Paul Meylahn
 Nach den Taravo Tagen war dann aber das Wetter auf unserer Seite und der Codi war in! Der Codi ist der steilste Bach Korsikas und besteht praktisch nur aus Stufen&Rutschen. Früher war es sogar möglich den Codi bis in den Rizzanese hinein zu paddeln und dort noch einen super Abschnitt mitzunehmen. Unsere Tour endete leider in dem neu gebautem Staudamm der eine weitere Wildwasserperle viele Meter unter Wasser begraben hat.
Stomper SPEEEEDDD//Codi//Photo: Paul Meylahn
stompin' // Codi//Photo: Matthias Richter
Koll gibt Gas//Codi//Photo: Paul Meylahn

 So gingen unsere 10 Tage Korsika doch Recht schnell rum und auf dem Rückweg war jeder der Meinung, dass man hätte diese Tour auch verlängern können. Nun heißt es aber erstmal auf ins Tessin, hier wird noch so einiges gehen!!

Korsika#1